Ecuador - Chimborazo Januar 2017 - Teil 2

Gipfel : Cerro Panecillo (3004m); Cerro Chalata (4200m); Chimborazo Veintimilla (6228m) 

Gipfelstürmer : Hias; Blacky

Hütte : Lodge Estrella del Chimborazo

Link zu Tour :

GPSies - Chimborazobesteigung inkl. Trekking

Ecuador - Chimborazo Januar 2017 - Teil 1

Tourenbeschreibung Teil 2:

Langsam wird es ernst, eine weitere Akklimatisierungstour soll zu unserem Hochlagerplatz bei der Felsenformation "El Castillo" auf ca. 5500m führen (von rechts nach links am Bergrücken bis der Gletscher beginnt).

Perfektes Wetter für den Aufstieg.

Vormittags war das Wetter auch immer sehr stabil. Gegen Mittag "drückten" dann die Wolken von Osten her über den Gipfel, ein tolles Schauspiel.

Gipfelstürmer Hias beim Aufstieg.

 

:-)

Hier auch nochmal die überziehenden Wolken aus der Ferne.

Abends dann noch das perfekte Fotomotiv von der Lodge aus.

Die letzten Vorbereitungen bevor es ins Hochlager geht. Da kommt ganz schön was zusammen.

Voll bepackt ging es dann am nächsten Morgen los.

Unser Hochlager am späten Nachmittag im dichten Nebel.

 

 

Nachdem wir es uns gemütlich eingerichtet haben ...

... begannen wir mit dem Kochen.

Es gab nicht viel aber der Hunger hielt sich in der Höhe sowieso in Grenzen.

Nach einer kurzen und vor allem schlechten Nacht mit wenig Schlaf und viel Kopfschmerzen starteten wir um kurz nach 12 Uhr unsere Gipfeletappe.

Nach der Querung des El Castillo Felsen kommt auch schon die "Schlüsselstelle", eine 5-6m Hohe Steilstufe mit einer IIer Kletterei.

Danach geht die Plagerei über den Gletscher los, Stunden über Stunden geht es schnurgerade den bis zu 40° steilen Gletscher hoch.

Bis wir dann den Chimborazo Gipfel Veintimilla auf 6228m erreichten.

Ein wahnsinniger Ausblick bei herrlichem Wetter.

Gipfelstürmer Hias geschafft aber glücklich.

Weiter hinten spitze auch der Cotopaxi aus dem Wolkenmeer hervor.

Die nächste Seilschaft die ankam.

Blick zum Hauptgipfel der noch knappe 40m höher liegt.

Gigantisch dieses Panorama.

Danach ging es auch gleich wieder runter bis zur Lodge wo wir uns erstmal von den Strapazen erholen konnten und uns auch das eine oder andere Bier zur Feier des Tages genehmigten.

Am darauffolgenden Tag war dann zum Ausklang nochmal etwas Sightseeing angesagt.

Wir fuhren mit dem Bus nach Guamote zu einem in dieser Region sehr bekannten Viehmarkt.

Hier am Ortseingang ein riesiger Friedhof mit bunten Gräbern.

Zu dem bunten Markttreiben kommen die Leute von weit her.

Es werden allerlei Tiere gehandelt, Schafe, Ziegen, Kühe, Schweine, Hühner uvm. alles was man so braucht :-)

Das typische Transportmittel für Mensch und Tier ist in Ecuador der Pickup.

Alle schön in Reih und Glied.

Der ganze Ort ist ein einziger Markt.

Wieder mit allerlei verschieden Gerichten.

 

Zum Abschluss unserer Reise waren wir dann auch noch zu Gast bei Marco Cruz auf seinem Anwesen in Riobamba.

Das Familienwappen von Don Marco.

Prösterchen mit einem Pisco Sour :-)

Vielen Dank an Ximena und Marco Cruz für die tolle und herzliche Betreuung in Ecuador!

Gleich nochmal ein Prösterchen auf Marco :-)

Das letzte mal aufwachen in der Lodge.

Vor der Abreise haben wir noch unsere Besteigungsurkunden verliehen bekommen.

Abschied vom Chimborazo.

Ein herzliches Dankeschön auch an Emilio unserem Bergführer, es war eine tolle Zeit in Ecuador.


 

Fazit:

Ecuador ist in vielerlei Hinsicht ein beeindruckendes Land und jederzeit eine Reise wert.

Die Landschaft bietet so viele Seiten und Vegetationszonen, von den Vulkanen über den Urwald oder auch den Strand am Pazifik. Das alles kann man garnicht in 2 Wochen die wir hier waren erleben. Wir waren ja auch hauptsächlich wegen dem Chimborazo hier und hatten dennoch auch abseits des Berges sehr viel gesehen und erlebt.

Vor allem durch die tolle Betreuung von Emilio und auch der Begleitung von Marco Cruz auf unseren Touren (auch bis zum Gipfel!) war die Reise ein absolutes Highlight.

Der Chimborazo selbst ist technisch sicherlich nicht die große Herausforderung dennoch ist die Besteigung durch die neue Route eine ausserordentlich anstrengende Geschichte. Wer direkt von der Carrell Hüte aufsteigt muss sich auf über 1500Hm Aufstieg am Stück einstellen. Besser ist es wie bei uns die Tour mit einem Hochlager anzugehen um die Gipfelchancen zu erhöhen. Nicht zu verachten ist natürlich auch die Höhe, mit fast 6300m ist der "Chimbo" schon ein stolzer 6-tausender :-)