Hoher Riffler Juli 2016

Gipfel : Hoher Riffler (3231m); Petersköpfl (2670m); Riepenkopf (2905m)

Gipfelstürmer : Hias

Begleiter: Blacky

Hütte: Friesenberghaus

Link zu Tour :

GPSies - Zillertalrunde

Tourenbeschreibung:

Bevor es Mitte Juli ins Kaukasus geht starteten wir nochmal eine Wochenendtour ins Zillertal um vorher noch etwas Höhenluft zu schnuppern.

Ausgangspunkt hierzu war der Schlegeisstausee bei Mayrhofen. (Mautgebühr 2016: 12€)

 

Das Wetter war anfangs noch etwas unbeständig aber die Laune war gut und die Vorfreude auf die nächsten 2 Tage groß.

 

Bei teilweise noch etwas Nieselregen ging es los Richtung Friesenberghaus.

Vorbei an der Friesenbergalm.

 

Die Hütte ist dann auch schon von Weitem zu sehen.

 

Nach nicht mal 2 Stunden Gehzeit erreichten wir das Friesenberghaus.

 

 

 

Auf der Hütte genehmigten wir uns noch eine kleine Brotzeit bevor es dann gleich weiter Richtung Hoher Riffler ging.

 

 

 

 

 

Das Wetter wurde auch laufend besser so dass wir auch immer wieder eine tolle Aussicht ins Tal hatten.

 

Auch hier gab es immer noch einige Schneefelder zu überqueren.

 

Die meiste Zeit klettert man jedoch über blockiges Gelände. Alles recht einfach und auch nicht ausgesetzt.

 

Die letzten Meter zum Gipfel des Hohen Riffler auf 3231m. Leider war der Gipfel noch in dichten Nebel gehüllt.

 

Wohl der einfachste Dreitausender auf dem wir bis jetzt waren.

 

Ganz kurz rissen die Wolken auf und ermöglichten uns einen Blick ins Tuxer Tal.

 

Der Weg zurück. Schliesslich wartet schon das Abendessen auf der Hütte :-)

 

Davor machten wir noch einen kurzen Abstecher auf den Hüttengipfel das Petersköpfl auf 2670m. Hier ist das ganze Gipfelplateau mit zig Stoamandl übersäht.

 

Eine gute Entscheidung war es ein Zimmerlager zu buchen. Durch den Berliner Höhenweg ist die Hütte meist sehr voll. Wie wir hörten mussten einige im Lager auf dem Boden schlafen.

 

Der nächste Morgen ... was für eine Pracht!

 

Auf der gegenüberliegenden Seite die Gondelstation der Gefrorenen Wand Spitze.

 

Frühstück mit Aussicht :-)

 

Hier auch nochmal die Hütte mit dem Hohen Riffler im Hintergrund.

 

Auf dem weiteren Weg zur Olpererhütte hatten wir immer eine tolle Sicht auf den Zillertaler Hauptkamm mit dem höchsten Gipfel, dem Hochfeiler mit 3510m.

 

Trotz gemütlichem Tempo erreichten wir die Olpererhütte schon nach 1,5 Stunden.

 

Wohl das bekannteste Motiv der Olpererhütte.

 

Da wir schon so zeitig hier waren, hatten wir noch Zeit auf den Riepenkopf (2905m) zu gehen. Dieser ist recht leicht über den Weg zum Olperer und am Ende über ein paar (versicherte) Kletterstellen zu ereichen.

 

Von hier hat man einen tollen Blick auf den Schrammacher ...

 

... und wieder dem Zillertaler Hauptkamm mit Hochfeiler (rechts) und Großen Möseler (links).

 

 

Am Hintertuxer Gletscher wird auch noch fleißig Ski gefahren.

 

Nach dem kurzen Abstecher zum Riepenkopf machten wir auf der Hütte noch Pause. Hier sprangen schon einige Zwergziegen herum.

 

Im Hintergund der Olperer. Sicherlich auch ein lohnendes Ziel.

 

Die Olpererhütte auf 2389m

 

Ab hier geht es dann direkt hinunter zum Schlegeisspeicher und zurück zum Parkplatz.

 

Das Ende unserer kleinen Rundtour.

 

 

 Fazit:

Sehr schöne Zweitagestour in den Zillertaler Alpen. Da der Ausgangspunkt am Schleigeisspeicher bereits auf 1800m liegt hat man hier die Möglichkeit in sehr kurzer Zeit auf einen Dreitausender zu kommen. Und der Hohe Riffler ist wirklich einer der einfacheren Sorte :-)

Der Berliner Höhenweg ist natürlich sehr bekannt und somit im Sommer auch entsprechend frequentiert. Eine Reservierung auf den Hütten macht definitiv Sinn.

 

Für uns war es hauptsächlich zur Vorakklimatisation gedacht, mal sehen ob es was bringt ... :-)