Ben Nevis November 2014

Gipfel : Ben Nevis (1343m)

Gipfelstürmer : Hias

Begleiter: Sibi, Blacky

Link zur Tour :

GPSies - Ben Nevis - Cam Mor

Tourenbeschreibung :

Der Ben Nevis ist mit seinen 1343m der höchste Berg Großbritaniens und befindet sich in den nördlichen Highlands. Beim ersten Betrachten entlockt einem diese Höhe nur ein müdes Lächeln. Wenn man jedoch bedenkt, dass man hier in Schottland von nahezu 0m Meerershöhe startet und wir hier auch von den Breitengraden ziemlich weit nördlich sind wird das Ganze schon interessanter.

Bei einem sehr spät-herbstlichen Roadtrip doch die nördlichen Highlands wollten wir daher unbedingt auch auf den Ben Nevis wandern.

Nach tagelangem Dauerregen schien diese Unternehmung schon fast zu scheitern und auch die Einheimischen zeigten uns nur den Vogel...

Doch dann wurde doch noch kurzfristig ein Schönwetterfenster angesagt.

Also los gings ab der der Jugendherberge im Glen Nevis.

Noch versteckte sich der Berg hinter dicken Nebenschwaden.

Denen war das ganze Getue so richtig egal ...

Blick zurück ins Glen Nevis.

Überall kamen Wasserfälle herunter die gequert werden mussten.

 

Typisch schottisches Wetter aber die Stimmung war gut.

 Wasser, Wasser, Wasser überall Wasser ...

Bei ca. der Hälfte der Strecke kommt man am Bergsee Lochan Meall in t-Suidhe vorbei

 

Die Wasserfälle wurden immer abenteuerlicher.

 

Da hat sich jemand richtig Arbeit gemacht.

Der Wolkenschleier wurde immer lichter und es hat den ganzen Tag noch nicht geregnet.

Jetzt wurde es aber auch schon immer frischer.

Die Steinhaufen sind in dem Nebel sehr hilfreich.

 

Ein Abbruch in die Nordwand.

 

Oben auf dem Gipfelplateau gibt es dann Einiges zu entdecken.

Hier sind noch viele Ruinen von alten Gebäuden.

 

Und ein Steinhaufen mit einer Gipfelmarkierung.

 

Da hissten wir erstmal die Bayernfahne.

Es war auch richtig kalt.

Aufgrund der eisigen Temperaturen entschieden wir uns dann doch wieder über die Aufstiegsroute hinunterzugehen. Der weitere Weg zum Cam Mor und dem North Face path wäre auch mit Kletterei verbunden gewesen. Das wollten wir dann bei dem Nebel und der Kälte doch nicht riskieren.

Beim Abstieg wurde es dann jedoch immer schöner. Man konnte dann auch schon bis zum Loch Linhe hinausblicken ...

... oder auch zum Lochan Lunn Da-Bhra

Als wir dann unten im Glen Nevis angekommen sind war es der schönste Tag mit blauem Himmel.

Auch der Gipfel des Ben Nevis (rechts hinten) war für kurze Zeit mal frei.

Da konnten wir gleich noch in den Visitor Center ... 

... um unsere Besteigungsurkunde abzuholen.

Fazit:

Schottland ist einfach toll. Die Landschaft in den Highlands, die Menschen, das Essen alles toll.

Gerade ausserhalb der typischen Reisezeit kann man hier einen sehr ruhigen Urlaub verbringen.

Man darf nur nicht empfindlich gegnüber Regenwetter sein. Irgendwie regnet es immer, mindestens einmal am Tag.

Der Ben Nevis ist auch definitv kein schwerer Berg, man darf ihn dennoch nicht unterschätzen, da vor allem die Kälte in den höheren Lagen und auch der extrem dichte Nebel die Orientierung sehr erschweren können. Vor allem im oberen Bereich ist der Weg nicht mehr eindeutig erkennbar und man muss sich an den Steinhaufen entlang orientieren.