Eröffnung der Bergsaison am Gardasee

Gipfel:     Cima Sat 1246m / Rochetta Giochello 1540m / Monte Colt 395m                Monte Casale 1632m

Gipfelstürmer : Hias / Andi

Tourenbeschreibung:

Endlich wieder in die Berge !!!

Tag 1:

Um die Wartezeit bis endlich der Schnee in den nördlichen Alpen abschmilzt zu verkürzen, haben wir uns ganz spontan entschieden ein paar Tage an den Gardasee zu fahren. Hier sind zwar die Berge nicht ganz so hoch, aber dafür geht man auch von weiter unten weg Wink

 

Also rein ins Auto und los gehts !!

 

Ankunft in Torbole bei super schönem Wetter. Da kann ja nichts mehr schief gehen.

 

Natürlich gleich ein Blick auf den See Cool

 

Tag 2:

Am zweiten Tag ging es auch gleich früh morgens los nach Riva del Garda um den ersten Klettersteig: " Via dell´Amicizia" anzugehen.

 

Kann wer italienisch ?? Nö, also weiter gehts ... Tongue out

 

Bei Zustieg kamen wir an der alten Bastion von Riva vorbei.

 

Von hier hatte man schon (wie bei der gesamten Tour) eine tolle Aussicht auf Riva und den Gardasee.

 

Ein paar minuten später standen wir auch schon am Einstieg des Klettersteigs.

 

Die senkrechten Leitern am Fels machten echt Spass. Der Steig ist technisch nicht schwer aber der Funfaktor war echt groß Smile

 

Da wurde der Andi schnell immer kleiner hinter mir.

 

Und immer wieder der Blick runter nach Riva.

 

Und die Leitern wurden immer steiler und höher. Genau das Richtige um sich nach dem Winter wieder an die Höhe zu gewöhnen Wink

 

Der Andi auf den letzten Metern zum Gipfel.

 

Der Hias aufm Gipfel :-)

 

Nach einer kurzen Pause ging es gleich weiter Richtung Rochetta Giochello mit Blick zurück zum Cima Sat.

 

Auf dem Gipfel des Rochetta Giochella sucht der Andi nach den nächsten Tourenzielen.

 

Hier über den Gipfelgrat möchten wir absteigen um auch noch die alten Befestigungen aus dem ersten Weltkrieg zu sehen.

 

Fast der komplette Gipfelgrat ist zugebaut mit Geschützstellungen und Cavernen.

 

Der Weg befindet sich entlang der früheren Frontlinie zwischen Österreich/Ungarn und Italien.

 

Auch die Kapelle Santa Barbara ist eine Gedenkstätte für die Opfer des ersten Weltkriegs.

 

Tag 3:

Am dritten Tag begleiteten uns 2 Freunde die auch mal ein paar Klettersteige ausprobieren möchten.

Robert und Hans

 

Für einen etwas leichteren Einstieg wählten wir den Monte Colt  mit seinen 395m aus.

Der Klettersteig nennt sich " Sentiero attrezzato dei Colodri"

Leider war das Wetter heute ein wenig bescheidener...

 

Was uns aber nicht daran hinderte den Klettersteig zu machen.

 

Der Hans der alte Kraxler war gleich in seinem Element. Cool

 

Auch der Robert hatte seinen Spass.

 

Da dieser Steig relativ kurz ist, haben wir auch schnell den Gipfel erreicht.

 

Mit Blick auf die Burg Arco.

 

Die Einführungsrunde war geschafft, nun musste etwas schwereres her Wink Wir fuhren nach Drena um den ganz neuen Klettersteig "Sentiero attrezzato Rio Sallagoni" zu testen.

Dieser wurde erst vor einigen jahren angelegt und führt durch eine Klamm hinauf zum Castel Drena.

 

Der Einstieg sah schon mal ganz interessant aus.

 

Dieser Klettersteig ist zwar auch nicht sonderlich schwer aber das Ganze war einfach mal was Neues.

 

Und Spass hatten wir alle dabei.

 

Die Streckenführung war auch sehr interessant.

 

Zwischendrin mal eine Seilbrücke.

 

Und alles in einer urwaldähnlichen Umgebung.

 

Nochmal eine Seilbrücke...

 

Und schon waren wir oben am Castel Drena. Abschliessend kann man sagen dass dies weniger ein Klettersteig ist, da die klettertechnische Herausforderung dafür zu gering ist. Die Bezeichnung Abenteuerspielplatz würde hier besser passen. Auf jeden Fall war es ein kurzweiliges Vergnügen das man getrost weiterempfehlen kann.

 

Tag 4:

Am letzten Tag waren Andi und ich nochmal alleine unterwegs. Unser Ziel war diesmal der längste Klettersteig "Via Ferrata Che Guevara" am Gardasee mit knapp 1300 Höhenmetern. Die Beschreibung klang auch schon sehr verlockend.

Schon im Talort Pietramurata sahen wir die beeinduckende Felswand des Monte Casale mit seinen 1632m

 

Und schon ging es los. Klettertechnisch gesehen war dieser Steig dann aber doch nicht die große Herausforderung daher legten wir mal einen Zahn zu Wink

 

Italienisch konnte zwar immer noch keiner ;-) aber zumindest wussten wir dass wir bereits knapp die Hälfte der Höhenmeter überwunden hatten .

 

Hier konnte man sich auch konditionel mal so richtig austoben Cool

 

Bereits nach rekordverdächtigen 2,5h ab dem Parkplatz waren wir am Gipfel. Laut Führer sollte man über das doppelte brauchen Surprised

 

Schön brav im Partnerlook Cool

 

Nochmal ein Blick runter nach Pietramurata.

 

Irgendwann gehts einfach nimmer weiter nach oben ...

 

Im Norden blitzte die Marmolata mit Ihren 3343m hervor.

 

Und im Westen konnte man auf die wolkenverhangene Brenta mit Ihren Dreitausendern schauen.

 

Fazit:

Also gerade für das Frühjahr wo man bei uns in den nördlichen Alpen noch ewig warten muss bis man mal was unternehmen kann sind die Gardaseeberge geradezu perfekt.

Das Klima ist hier schon sehr mild aber auch nicht zu warm. Ab ca. 2000m liegt aber auch noch Schnee und die Klettersteige sind über 1800 - 2000m nicht zu empfehlen.

Ich denke mal wir werden für nächstes Jahr wieder eine ähnliche Tour planen :-)